The African Way Of Life

3 Monate Sozialarbeit in Ghana

06Juli
2013

Bye Bye Butterfly

So der Koffer ist mehr oder weniger gepackt, das Flugticket ausgedruckt und der letzte Blogeintrag aus Ghana wird geschrieben.

Der letzte Tag gestern im Projekt war sehr emotional. Ich konnte noch einmal Zeit mit Michael verbringen, musste beim Abschied dann aber mit den Tränen kämpfen, da ich diesen kleinen Kerl so vermissen werde.

Als ich dann aus dem Projekt zurückkam wurde ich von Alice, Jan und Emmanuel mit einer leckeren Portion Banku überrascht.

Sehr lecker! Die Reste gab es heute Nacht.

Anschließend habe ich dann mit meiner Verewigung begonnen.

Und so sieht das Meisterwerk nun aus:

Am Abend sind wir dann mit den Jungs noch in Pub gegangen und haben noch etwas gefeiert.

Zu denen werde ich jetzt auch noch gehen, um noch etwas Zeit mit Ihnen zu verbringen.

Bis die Tage. Lächelnd

 

Abhol-Countdown: 6 Stunden !


Abflug-Countdown: 10.5 Stunden !

04Juli
2013

Stand der Dinge

So kurze Mitteilung zum Stand der Dinge.

Trommel ist leider noch nicht wie geplant am Dienstag fertig gewesen. Kann sie frühestens Freitag holen.

Auf eine Bestätigung meines Fluges warte ich bis jetzt auch noch vergeblich.

Wenigestens konnte ich gestern bei der Schneiderin meine Hosen abholen, die glücklicherweise auch alle passen.

Heute geht es ein letztes Mal an den Strand. Der Abend wird dann vermutlich mit den Bewohnern des Hauses verbracht. Morgen kann ich dann vielleicht meine Trommel holen, geh davor aber noch ein letztes Mal in mein Projekt. Am Mittag will ich dann anfangen zu packen. Am Abend werde ich mit den Jungs noch etwas feiern. Samstag morgen kann ich dann hoffentlich mein Online-Check-In machen. Anschliessend muss ich mich dann noch um meine Verewigung kümmern. Bevor ich dann um 17 Uhr abgeholt werden.

 

Rückkehr-Countdown: 2 Tage !!!!!!!!!

30Juni
2013

„Freundschaft, das ist wie Heimat.“

In genau einer Woche um diese Zeit bin ich wieder zurück in dem mir so vertrautem Heim. Unglaublich wie schnell 13 Wochen vergehen. Es kommt mir immer noch so vor, als wäre ich erst in Ghana angekommen. Am liebsten würde ich noch ein paar Wochen länger bleiben, doch wegen anstehender Studienbewerbung ist dies leider nicht möglich.

Ich werde Ghana mit stark gemischten Gefühlen verlassen.

Zum einen freue ich mich schon sehr darauf meine Familie wiederzusehen.

Auf der anderen Seite habe ich hier viele neue Freunde gewonnen, von denen mir der Abbschied sehr schwer fallen wird.

Ein Zitat von Kurt Tucholsky beschreibt meine gegenwärtige Gefühlslage wohl am besten:

„Freundschaft, das ist wie Heimat.“

Oder in den Worten von Hermann Hesse:

„Wo befreundete Wege zusammenlaufen, da sieht die ganze Welt für eine Stunde wie Heimat aus.“

Zur Zeit schmiede ich schon Pläne bezüglich einer baldigen Rückkehr nach Ghana. Genaueres werde ich in meinem Blog bekanntgeben, wenn ich wieder zurück bin.

Mitte der Woche und am Samstag werde ich meine (vorerst) letzten beiden Blogeintrag aus Ghana verfassen. Bis dahin.

Rückkehr-Countdown: 6 Tage !!! Unentschlossen

27Juni
2013

Verkürzte Beach-Tour und keine Expedition

Aus gesundheitlichen Problemen musste ich die Beach-Tour verkürzen und leider auch meine Teilnahme an der Expedition absagen.

Trotzdem berichte ich natürlich von der Beach-Tour.

Am Sonntag morgen ging es los und nach insgesamt etwas mehr als 6 Stunden fahrt waren wir (Bea, Tara, Jan und ich) dann um kurz nach 15 Uhr in Butre und hatte noch etwas Zeit, um uns ein erstes Mal an den Strand zu legen. Zu zweit teilten wir uns jeweils einen Bungalow. Am Abend saßen wir dann noch zusammen und unterhielten uns.

Unser Bungalow:

Die Lodge:

Der Montag wurde fast ausschließlich am Strand verbracht. Am Nachmittag spazierten wir dann noch 2,5 Stunden am Strand, bevor wir zu Abend aßen und den Abend wieder gemeinsam ausklingen ließen.

Am Dienstag machten wir uns dann nach Busua auf, da es dort die Möglichkeit zu Surfen gibt. Man läuft ca. eine Stunde dorthin, was in der prallen Sonne doch etwas schweißtreibend ist. Als wir in Busua ankamen wurde uns gesagt, dass es besser ist erst am Nachmittag zu surfen. Weswegen wir so ca. zwei Stunden verbrachten bis es mit der Surfunterricht losging. Das Surfen wurde uns in 3 Schritten beibegracht. Zuerst surften wir nur auf dme Bauch liegend. Als nächstes knieten wir uns nur auf das Board. Bevor wir dann abschließend auf dem Board standen. Nach über 2 Stunden surfen ging es dann wieder zurück, da wir pünktlich zum bestellten Abendessen zurück sein wollten. Der Abend wurde länger als die Abende zuvor, da wir in Jans Geburtstag reinfeierten. Um halb eins kamen wir dann auf die Idee am Strand zu schlafen, gegen drei Uhr nachts gingen wir dann doch ins unseren Bungalow, da uns die Mosiktios zu sehr vom schlafen abhielten.

Blick auf Butre

Blick auf das Castle:

Strand von Busua:

Surflesson:

 

Blick auf Butre (2):

 

Am Mittwoch erklommen Jan und ich noch das Castle von Butre. Anschließend ging es für mich dann leider wieder zurück nach Accra, während die anderen die Beach-Tour fortsetzten und nach Axim fuhren.

Castle von Butre:

 

Aussicht vom Castle:

 

 

Soweit zur Beacht-Tour. Nun steht mein letztes komplettes Wochenende hier in Ghana an. Konkrete Pläne gibt es wegen der kurzfristigen Absage der Expedition noch nicht. Vermutlich wird es an Strand gehen. Werde mich Anfang nächster Woche wieder melden. Ein schönes Wochenende wünsche ich allen.Lächelnd

 

Rückkehr-Countdown: 9 Tage!

22Juni
2013

Neue Bilder aus dem Projekt und Pläne für den restlichen Aufenthalt

Wie versprochen gibt es mal wieder Bilder aus dem Projekt.

Der kleine Michael macht den Anfang Lächelnd

Wenn man gerade selber nicht am unterrichten, dann kann man sich auch mal in den Unterricht mitreinsetzen und etwas Twi lernen.

Gestern habe ich mit der Klasse, in der ich immer unterrichtet einen Mathe-Wettbewerb gemacht, bei dem diejenigen, die die Aufgaben am schnellsten gelöst haben, etwas Süßes als Preis bekommen habe (am Ende haben natürlich alle etwas Süßes bekommen Zwinkernd).

Da wir früher als geplant mit dem Wettbewerb fertig waren, habe ich mich noch vor die Klasse gesetzt und die Schüler konnte mich alles fragen, was sie über mich oder Deutschland wissen wollten.

Zum Abschluss habe ich mit "meiner" Form 1 noch ein Gruppenfoto gemacht.

 

Die restlichen 2 verbleibenden Wochen sind auch schon bestens verplant. Morgen früh geht es mit 3 anderen aus dem Haus auf eine Strand-Tour, bei der dann die Entspannung im Vordergrund steht, wobei wir aber auch vorhaben einen Surfkurs zu machen. Von der Tour kehre ich dann spätestens am Donnerstag zurück, denn am Freitag morgen geht es gleich weiter. Denn ich habe mich im Laufe der Woche noch spontan dazu entschieden von Freitag bis Montag an einer Expedition teilzunehmen, bei der wir nach Togo und auf den 2. höchsten Berg Ghanas wandern. Die Anschließend verbleibenden 4.5 Tage nutze ich dann um mein Zeug zu packen, ein paar Erledigungen zu machen, mir vielleicht nochmal ein anderes Projekt anzuschauen und mich von den Schülern und Lehrern meines Projekts zu verabschieden.

 

Der nächste Blogeintrag folgt dann vermutlich erst nach der Expedition, mit einer ausührlichen Schilderung der Ereignisse. Bis dann.

Rückkehr-Countdown: 14 Tage

16Juni
2013

Lebenszeichen :)

Nach etwas längerer Abstinenz melde ich mich nun doch mal wieder mit einem Blogeintrag. Ich habe gerade gesehen, dass man Blog schon über 1.000 Mal aufgerufen wurde, was mich sehr gefreut hat.Lachend

Über die vergangene Woche gibt es nicht sehr viel zu berichten, da nichts außergeöhnliches passiert ist. Ich werde aber noch von 2 Ereignissen der volrletzten Woche berichten, als ich zum einen eine Stadttour durch Accra gemacht habe und zum anderen im Stadion bei einem Charity Match war. Beides werde ich in seperaten Beiträgen veröffentlichen.

Im nächsten Blogeintrag werden dann wieder neue Bilder aus meinem Projekt zu sehen sein. Lächelnd

08Juni
2013

Game of Hope and Inspiration (Charity Game)

Während unserer Stadttour sahen Jan und ich ein Plakat, welches für das Game of Hope and Inspiration warb. Hierbei handelt es sich um ein Charitiy Fußballspiel, dass zu Gunsten seiner eigenen Stiftung von Michael Essien veranstalten wurde. Als wir auf unserer Tour dann am Stadion vorbeikamen kauften wir usn ganz spontan 2 Karten.

Am Samstag Vormittag machten wir uns dann früh auf den Weg um gute Plätze zu bekommen. Vor dem Stadion konnte ich freudiger Weise dieses Bild machen. Ein Werder Bremen-Fan in Ghana.

Als wir dann im Stadion waren, waren noch kaum Zuschauer da.

Wir suchten uns 2 Plätze auf der Gegentribüne, die einiger Maßen im Schatten lagen, da es sehr warm war. Vor uns setzten sich dann zwei Ghanaer, die sich trotz der Hitze ihre Wintermützen aufsetzten. Wir waren uns nicht ganz sicher, ob das der bestmögliche Schutz vor der Sonne ist.

Auf afrikanische Art udn Weise wurde im Stadion auch Popcorn verkauft.

Auf der Eintrittskarte stand zwar, dass das Spiel um 14 Uhr losgehen sollte, doch wie schon einmal beschrieben wird die Pünktlichkeit in Ghana stark vernachlässigt, weswegen gegen 15 Uhr die Spieler erst zum Aufwärmen kamen.

Unter den Spieler waren Michael Ballack, Florent Malouda, Jay Jay Okocha, Michael Essien, Djibril Cisse und viele andere.

Um kurz nach halb vier ging es dann endlich los.

Die Stimmung war super. Die Ghanaer haben prakitsch 90 Minuten am Stück Party gemacht.

Zu Beginn der 2. Halbzeit setzten wir uns ganz nach oben, um einfach nochmal einen anderen Blick auf das Spielfeld zu haben.

Die afrikanische Auswahl gewann am Ende 4:2 gegen die Weltauswahl. Wobei das Spiel an sich recht langweilig war, da keiner der Spieler gewillt war sich sonderlich zu verausgaben.

06Juni
2013

Stadttour durch Accra

Bei nicht all zu warmen und somit angenemen Wetter ging ich mit Jan los nach Accra, um uns die Stadt mal genauer anzuschauen.

Wenn man auf der Fahrt mit dem Bus ins Zentrum aus dem Fenster schaut kann man die Slums von Accra sehen, was ein zum Nachdenken zwingt, wenn man auf der anderen Straßenseite mehrere Villen nebeneinander sieht.

Dieser ehrenwerte Mann im Bus ist ein Prediger. In Ghana ist es ganz normal, dass jemand während der Busfahrt predigt, oder manchmal auch Werbung für irgendwelche Produkte macht. Ein wahres Erlebnis. Lachend

In Ghana ist Umweltbewusstsein vorhanden, aber mit der Umsetzung klappt es nicht so ganz. Ob auf Produkten oder auf Schildern ist immer wieder zu lesen "Keep Ghana clean", doch wenn man mal Müll wegwerfen will, dann ist nur in sehr seltenen Fällen ein Mülleimer zu finden.

James Town Lighthouse

"Accra Millenium City"

Der Independence-Arch und im Hintergrund das Accra Sports Stadium.

EIn Fotograf war so freundlich und hat Jan und mich vor dem Independence-Arch abgelichtet.

Nochmal der Independence-Arch und besonders gut zu sehen der Black-Star, der ein Zeichen der afrikanischen Freiheit ist.

Neben dem Independence-Arch befindet sich der Independence-Square, auf dem Paraden und Feste stattfinden, was die Tribünen ringsherum erklärt.

Die nächste Station war das National Theatre. Wir erkundigten uns nach den Preisen für eine Vorstellung und waren über die hohen Preise erstaunt.

Erschöpft udn hungrig von dem langen Fußmarsch, besuchten wir un Osu noch den KFC, was ein perfekter Abschluss unserer Stadttour war. Cool

05Juni
2013

Hinweis: Blogeinträge Norden-Tour!

Ich werde für jeden Tag der Norden-Tour einen seperaten Blogeintrag erstellen. Jeder dieser Eintrag wird nach träglich zum entsprechenden Datum erstellt, um die Chronologie der Ereignisse besser darstellen zu können.

Die entsprechenden Blogeinträge sind deswegen unter diesem zu finden!

03Juni
2013

Kumasi Central Market

Gegen 7 Uhr ging es am Morgen dann wieder los. Das Hauptziel war der Central Market. Auf dem Weg dorthin ging wir an ein paar Sehenwürdigkeiten vorbei, welche nicht sonderlich spekakulär waren.

Als wir am Central market ankamen erkundigten wir uns erstmal, wo später unser Bus abfahren würde. Ein sehr freundlicher Einheimischer führte uns zur Busstation und erklärte uns, wie wir später an unsere Tickets kämen. Anschließend ging es dann wieder zurück zum Central Market, über den wir dann auch wenige Stunden schlenderten. Von dort aus ging es dann noch zum Cultural Center, wo es neben mehreren Souvenirshops auch die Bibliothek der Ashanti Region zu sehen gibt.

Um kurz nach 10 Uhr ging es dann wieder zur Busstation, von der wir um kurz nach 12 Richtung Accra losfuhren und nach knapp 5 Stunden ankamen. Mit TroTro und Taxi ging es dann zurück zum Haus, wo wir gegen 18 Uhr erschöpft ankamen.

 

Blick auf die TroTro-Station nahe dem Central Market:

Sowas kann man in Ghana auf Märkten kaufen:

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